Ein Tag im Offline-Marketing

Ein Tag im Offline-Marketing

Ein Tag im Offline-Marketing
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Was macht ein Fisch ohne Wasser? Ein Körper ohne Herz und Hirn? Sie ahnen es? Nichts. Am Montagmorgen stellten wir fest, dass uns quasi Fisch, Wasser, Herz und Hirn in der Online-Marketing-Abteilung fehlten: Die Internet- und Telefonverbindungen funktionierten nicht. Grund dafür war ein Brand in der Telekom-Vermittlungsstelle in Siegen. Und so nahm der Offline-Tag in unserer Online-Marketing-Abteilung seinen Lauf.

Vom Online- zum Offline-Marketing

Plötzlich offline
Diese Fehlermeldung machte uns richtig nervös.

Wir staunten nicht schlecht, als wir auf der Arbeit erschienen und feststellten, dass wir weder Telefon noch Internetzugang hatten.

Und wie reagiert der geneigte Online-Nerd auf solche Zustände? Natürlich erstmal mit blankem Entsetzen. Wie sollten wir im Online-Marketing nur den Tag ohne Internet und Telefon überleben?

Mit weit aufgerissenen Augen saßen wir vor unseren Monitoren und guckten, wortwörtlich gesprochen, blöd in die Röhre. Das war eine Ausnahmesituation, wie sie bis dato in keiner Region Deutschlands je vorkam. Das erfuhren wir später ganz klassisch durch die Presse.

Immerhin berichtete der altmodische Flurfunk kurze Zeit später, dass ein Brand in der zentralen Telekom-Vermittlungsstelle in Siegen schuld an unserer Offline-Misere war. Das gesamte Siegerland war also von der Außenwelt abgeschnitten. In digitaler Hinsicht versteht sich.

Das Mittelalter lässt grüßen

Nach einigen Minuten überwanden wir die Schockstarre und suchten nach Auswegen aus unserer misslichen Lage. Schnell schickten wir unseren Azubi los, um unsere wichtigsten Posten mit einem provisorischen Internetzugang zu versorgen.

Der Rest von uns musste die Arbeit vom Online- in den Offline-Bereich verlagern. Statt Google, WordPress und unserer Website, begleiteten uns Word, Excel und die guten alten Bücher durch die Stunden des Ausharrens.

Einfach eine E-Mail zu verschicken ging nicht und mal kurz irgendwo anzurufen war auch nicht drin. Egal was wir taten, wir fühlten uns ins Mittelalter zurückversetzt.

Augen zu und durch

Trotzdem bissen wir die Zähne zusammen und gingen an unsere Arbeit, so gut wir konnten. Flexibilität ist eben nicht nur ein wichtiges Feature für unsere Geräte. Trotzdem saßen wir wie auf heißen Kohlen, denn schließlich ist das Internet nicht umsonst das wichtigste Arbeitsmittel einer Online-Marketing-Abteilung.

Dann die erlösende Nachricht: Internet funktioniert wieder

Nach einigen Stunden des unruhigen Ausharrens machte sich Erleichterung breit: Das Internet funktionierte wieder. Wir waren heilfroh, wieder online gehen zu können. So endete unser Tag im Offline-Marketing und eins haben wir daraus gelernt: Joni Mitchell hatte schon recht als sie sang „You don’t know what you’ve got til it’s gone“.

(Quelle: www.wirsiegen.de)

Cennet Gülmen

Studentische Mitarbeiterin bei Guntermann & Drunck. Ich studiere gerade an der Uni Siegen den Masterstudiengang Literatur- und Medienwissenschaften. // Student assistant at Guntermann & Drunck

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