KVM-Technik und die Jumeirah-Palme in Dubai

KVM-Technik und die Jumeirah-Palme in Dubai

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Die Jumeirah-Palme in DubaiMission: Possible. Unsere KVM-Produkte stehen immer wieder großen Herausforderungen gegenüber. Auch im sonnig-heißen Dubai kamen sie bereits zum Einsatz. Dabei ging es um die Landgewinnung der bekannten Jumeirah-Palme.

Die Jumeirah-Palme: Dubais erste künstliche Insel

Bestimmt kennen Sie die Jumeirah-Palme von Bildern. Oder vielleicht konnten Sie bei einem Dubai-Besuch selbst schon Zeuge des durch Menschenhand entstandenen Wunderwerks werden. Obwohl die Meinungen über die Insel weit auseinander gehen: eine erstaunliche Leistung ist sie allemal.

Die Jumeirah-Palme, die quasi aus dem Nichts entstand, sollte die neueste Attraktion an der Küste des reichen Emirates werden. Dubais Vision einer außergewöhnlichen Wohnanlage wurde unter anderem mithilfe des holländischen Unternehmens Van Oord realisiert. Kerngebiet des Familienunternehmens sind Bagger- und Konstruktionsarbeiten im maritimen Bereich. Unter anderem gehört auch die Landgewinnung dazu. Damit war Van Oord genau der richtige Partner für diese Aufgabe.

Baggerschiff zum Aufschütten der Palme

Seit über zehn Jahren verbaut Van Oords Systemintegrator Koning und Hartman KVM-Produkte in den Schiffen des Unternehmens. Und das hat seinen Grund. Denn 94.000.000 Kubikmeter Sand an die richtige Stelle zu befördern, erfordert jede Menge Präzision.

Mit hochmoderner Technologie überwacht und steuert der sogenannte Pipeman an Bord des Baggerschiffes viele verschiedene Prozesse. Die korrekte Mischung aus Erde und Sand, die Geschwindigkeit der Pumpe und die Bewegung der Roboterarme sind nur einige Faktoren, die bei der Landgewinnung eine wichtige Rolle spielen und daher fehlerfrei ablaufen müssen.

Mit anderen Worten: viel Verantwortung für die Crew, viel Technik, die bedient und überwacht werden muss und wenig Platz auf der Brücke. Hier verschafft KVM-Technik Abhilfe.

KVM-Produkte im Einsatz

Durch den Einsatz von KVM-Extendern werden die Rechner von der Brücke entfernt und in einen separaten Serverraum ausgelagert. Trotz der räumlichen Trennung sind die Rechner im Serverraum über unsere KVM-Extender mit den Peripheriegeräten, wie Maus, Tastatur und Monitor, auf der Schiffsbrücke verbunden und bedienbar.

Die Distanz zwischen Serverraum und Brücke ist auf vielen Schiffen sehr groß. Dies darf jedoch kein Grund dafür sein, dass sich die hohe Videoqualität verschlechtert, die auf dem Monitor zu sehen ist. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, verbinden unsere KVM-Extender die Brücke mit dem Serverraum.

Schiffsbrücke mit KVM-ExtendernMit unseren KVM-Matrixswitches kann die Crew von ihren Arbeitsplätzen aus auf mehrere Rechner zugreifen. So überwachen und bedienen sie die Technik auf ihren Baggerschiffen ohne große Umstände.

Zudem ist es auf der Brücke viel geräumiger und die lästige Abwärme der Rechner fällt sprichwörtlich ins Wasser. Die räumliche Trennung von Rechner und Arbeitsplatz kommt nicht nur dem Personal zugute. Separat im Serverraum stehend, können die Rechner ihren Bedürfnissen entsprechend gelagert werden: kühl, trocken und mit möglichst wenig Staub.

Der Zugriff auf die Rechner von der Schiffsbrücke aus, erfolgt in Echtzeit. So kann die Crew in Notfällen sofort reagieren. Die redundanten Komponenten in den Geräten sorgen für zusätzliche Sicherheit. Ein Ausfall soll schließlich nicht dazu führen, dass die Arbeit ins Stocken gerät.

Die Palme auf der Palmen wachsen

Nachdem die Jumeirah-Palme endlich fertig war, wirkte sie allerdings noch etwas kahl. Heute stehen dort, wo früher nichts als Meerwasser war, Hotels, Villen und Appartements, die durch ein Straßennetzwerk mit dem Festland verbunden sind. In den Gärten der Gebäude wachsen inzwischen Palmen, denen es auf der Insel in Palmenform prächtig zu gehen scheint.

Aus einer kahlen Insel ist also ein Paradies geworden. Wen wundert es da noch, dass es uns stolz macht, dass wir ein klein wenig zu der Entstehung dieser Insel beigetragen haben?

Von: Cennet Gülmen

Bianca Schmidt

Redakteurin, Übersetzerin und Bloggerin bei der Guntermann & Drunck GmbH.
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